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Die neuesten Spielberichte....

Spielberichte 1. MannschaftTuS Hahn II - SV Presberg 1:10 (1:3
16. 05. 2012 | Presse

Meister Presberg ließ gegen den chancenlosen Drittletzten überhaupt nichts anbrennen. Nächstes Jahr gehts dann höchstwahrscheinlich gegen Hahns „Erste“, wenn diese den Klassenerhalt in der Gruppenliga packt. Tore: Matuzaev / M. Sahin (4), Prodanovic (3), Kranig (2), Stojcevic. Quelle: Wiesbadener Tageblatt

 


Spielberichte 1. MannschaftSV Presberg - SG Meilingen 4:1
11. 05. 2012 | Matze

An Tagen wie diesen, wünsch ich mir Unsterblichkeit, bis tief in die Nacht hinein schallte dieser Hit der Toten Hosen immer wieder durch die Kehlen der Spieler und Fans des SV Presberg. Der Traum vom Aufstieg in die Gruppenliga ist wahr geworden und dies wurde kräftig gefeiert. Das Sahnehäubchen wäre natürlich noch der Pokalsieg am 17:05. 2012 in Walluf gegen die  [ ... ]


Weitere Spielberichte
Willkommen beim SV Presberg

Sahins Geniestreich Wegbereiter des Doubles
Freitag, den 18. Mai 2012 um 08:43 Uhr

Pokalsieger 2012
Pokalsieger 2012

18.05.2012 - WALLUF

POKALFINALE Presbergs „Oldies“ triumphieren 3:1

(nn). Besser geht es nicht mehr für den SV Presberg: Die ausgebuffte Ü30-Formation des Kreis-Oberliga-Meisters holte sich mit einem 3:1 über Liga-Verfolger TuS Beuerbach auch den Pokal des Fußballkreises Rheingau-Taunus. Gleich zwei Trophäen sowie einen Gutschein für 100 Liter Gerstensaft und 100 Euro durfte das Team um Kapitän Sascha Behrens in Empfang nehmen. Während Beuerbachs Spielführer Tobias Vogler restlos enttäuscht auf dem Wallufer Kunstrasen saß und über die Chancen-Misere nachgrübelte, die den TuS die gesamte Saison begleitet.

Presbergs Spielertrainer Mahir Sahin gewährte in dieser Hinsicht Anschauungsunterricht. Den an ihm verursachten Freistoß zirkelte er mit dem rechten Fuß über die Mauer in den Winkel. Ein Geniestreich, der den Weg zum Double ebnete. Kurios das 0:2: Beuerbachs starker Keeper Mathias Frick lenkte die Kugel an die Latte, SVP-Abwehr-Chef Ali-Ekber Sahin und Mitspieler Sasa Prodanovic kamen in der gleichen Sekunde an den Abpraller, vollendeten in Gemeinschafts-Produktion. Dynamiker Christoph Schenk, anstelle des verhinderten Trainers Jürgen Bach auch für das Coaching zuständig, kurbelte in der Folge gemeinsam mit Daniel Schmidt das Beuerbacher Offensivspiel an. Doch lediglich beim Kopfballtor von Sven Nothnagel (69.) gab es ein Durchkommen. Alle anderen Versuche prallten an Presbergs Gummiwand ab oder wurden zur Beute des mit stoischer Ruhe agierenden SVP-Keepers Peter Brasser. „Presberg war einfach den Tick cleverer“, erkannte Beuerbachs Sportlicher Leiter Matthias Borger.

Cupsieger der Alten Herren wurde der SV Walsdorf mit einem 4:2 nach Verlängerung über die SG Niederems/Esch. Tore: Dambeck (2), F. Ochs, F. Guckes/Rosenthal (2).

TuS Beuerbach: Frick; Nothnagel, Nöhrig (59. Bloos), Vogler, Schenk, Böhler (84. Kimpel), Alliger (70. Sochor), Kettenbach, Rob. Reutzel, Lorenz, D. Schmidt.

SV Presberg: Brasser; Zarate, Preisler, Behrens, Obländer (70. Ilic), Ali Ekber Sahin, Moser, Mahir Sahin (75. Kranig), Aktan, M. Stojcevic (87. K.-O. Hermann), Prodanovic.

Tore: 0:1 Mahir Sahin (19.), 0:2 Prodanovic (27.), 1:2 Nothnagel (69.), 1:3 Prodanovic (90.+2).- SR: Mutlu Güler (Grün-Weiß Wiesbaden).- Zu.: 460.

Quelle: Wiesbadener Kurier vom18.05.2012


 

 

 
Vom Nullpunkt auf den Gipfel
Freitag, den 11. Mai 2012 um 16:24 Uhr

 

Meister 2012
Meister 2012


Von Stephan Neumann

MEISTERBRIEF Ex-Profi Mahir Sahin führt SV Presberg nach Fehlstart im Expresstempo in die Gruppenliga / Double winkt

Herrliche Wanderwege mit famosen Ausblicken, Fachwerkhäuser und ein Fußballplatz der ganz alten Generation prägen das beschauliche Presberg. Doch genau dieses von allen Gegnern gefürchtete Hartplatz-Rechteck hat den Bekanntheitsgrad des zu Rüdesheim zählenden Höhenörtchens mit knapp 1000 Einwohnern vergrößert. Möglich gemacht durch den besiegelten Kreis-Oberliga-Titel der Mannschaft des SV Presberg. Ein mit großartigen Kickern und echten Typen bestücktes Ensemble, das nun in der Gruppenliga Teams aus Wiesbaden, dem Main-Taunus und aus dem Raum Limburg-Weilburg empfängt. Spielertrainer Mahir Sahin, ehemals Zweitliga-Profi bei Mainz 05, hat großen Anteil an der Expressfahrt der „Monte-Preso-Kicker“ zur Meisterschaft.

Minus-Drei-Punkte-Start Wobei es im Lager des letztjährigen Dritten anfangs kein bisschen nach einem neuerlichen Höhenflug aussah. Nach drei Niederlagen und der abgebrochenen Partie gegen Wörsdorfs Zweite, die vom Sportgericht zugunsten der Gäste gewertet wurde, stand eine „Minus-Drei-Punkte-Bilanz“ zu Buche. Dort, wo auf 450 Meter Meereshöhe eigentlich die Luft dünner wird, herrschte dicke Luft. Der Verein trennte sich von Mittelfeldstratege Christian Poheretzki und Stürmer-Zugang Omer Muminovic, holte stattdessen auf den letzten Transfer-Drücker den früheren Hessenliga-Spieler Mustafa Aktan (36).

„Fußballer durch und durch“ „Nach dem schlechten Start hat jeder von uns „Alten Herren“ genau gewusst, dass wir gewaltig zulegen müssen. Auf einmal hat dann alles gepasst“, bringt Co-Trainer Helmut Preisler den blitzartigen Aufschwung auf eine Kurzformel. In der Tat riss sich der mit Routiniers gespickte Kader auf allen Ebenen am Riemen. Aktan sagt: „Als ich kam, war zunächst der Abschied aus der hinteren Zone das Minimalziel. Doch wir sind alle Fußballer durch und durch, haben im Training Gas gegeben.

Auch aufgrund der Patzer der Konkurrenz hat sich im Laufe der Saison eine unglaubliche Eigendynamik entwickelt.“

Oldies wachsen Flügel Im gleichen Maß wie der lange führende SV Neuhof abstürzte, legten die Presberger um „Mister Unverwüstlich“ Fernando Zarate zu, betrieben quasi Ergebnis-Pressing. „Wir sind generell enger zusammengerückt und haben unser System umgestellt. Weg vom behäbigen Stil zu schnellem Spiel über die Flügel. Es hat sich gezeigt, dass ältere Spieler noch lernfähig sind. Auch ich“, erläutert Mittelfeld-Dirigent Sahin (32). Überhaupt griffen alle Rädchen ineinander. Preislers Weitwurf-Einwürfe wurden zu Torvorlagen und hinter Sahin malochte Aktan für zwei, fand noch Zeit zum Toreschießen. Seine beschlossene Rückkehr zur TSG Wörsdorf dürfte eine riesige Lücke reißen.

Brasser in Prachtform Vorne griff obendrein einmal mehr die Knipser-Automatik von Torjäger Sasa Prodanovic und hinten erwies sich das Torhüter-Original Peter Brasser als absoluter Rückhalt. Als er fehlte, füllte Urgestein Gert Schäffer (47) den Job zwischen den Pfosten gegen Orlen ebenso bravourös aus. Beim 3:3 nach 1:3-Rückstand legten zudem alle Feldspieler ihre Reifeprüfung in Sachen kämpfen und rennen ab. Kaiser und Co. unverzichtbar Davon abgesehen sorgten Clubchef Axel Kaiser, seine Stellvertreterin Susanne Schäffer, Spielausschuss-Chef Raimund Kretzer, Allrounder Matze Worf sowie die übrigen Helfer und Sponsoren für prima Rahmenbedingungen. „Die Summen, die uns immer unterstellt werden, sind aber utopisch. Wir haben einen recht kleinen Etat“, betont Kaiser. Unabhängig von den Finanzen sollen außer Tim Rang (U19 TuS Koblenz) weitere drei bis vier Verstärkungen kommen.

„Mein Ziel ist es, den SV Presberg in der Gruppenliga zu etablieren“, blickt Sahin voraus. Doch zunächst winkt das Double: An Christi Himmelfahrt trifft der SVP in Walluf im Pokalfinale auf Beuerbach.

Meisterkader: Peter Brasser (27 Spiele/0 Tore), Gert Schäffer (1/0); Florian Zimmer (2/0), Ali Sahin (26/11), Thomas Obländer (26/0), Fernando Zarate (29/0), Martin Moser (18/0), Rafael Rak (13/0), Baris Mesken (6/0), Drazen Stojcevic (3/1), Sascha Behrens (26/1), Helmut Preisler (26/3), Mustafa Aktan (26/18), Mahir Sahin (29/21), Sasa Prodanovic (28/19), Miro Stojcevic (18/12), Kristopher Kranig (15/0), Dustin Hofmann (14/4), Juro Ilic (26/2), Kai-Oliver Hermann (22/1), Michi Kreuz (1/0), Niklas Freimuth (1/0).

 

Quelle: Wiesbadener Kurier von Stephan Neumann

 
Mahir Sahin nicht zu stoppen
Montag, den 16. April 2012 um 08:56 Uhr

SV Presberg macht bei Gladbach/Hausen großen Schritt in Richtung Gruppenliga

Es war eigentlich alles angerichtet. Der souveräne Tabellenführer gastiert bei einem Aufstiegskandidaten, der Rückrunden-Zweite empfängt den Ersten. Kurzum: Das Spiel der SG Gladbach/Hausen gegen den SV Presberg hätte zu einem spannenden Topspiel werden können. Hätte, wenn der Gast nicht in Person von Mahir Sahin den spielentscheidenden Mann in seinen Reihen gehabt hätte. Der Spielertrainer bot eine überragende Leistung und steuerte ein Tor sowie eine Vorlage zum wichtigen 3:1-Auswärtserfolg seines Teams bei und war auch sonst Dreh- und Angelpunkt.

Torjäger Prodanovic patzt

Vom Anpfiff weg kontrollierten die Presberger das Geschehen und kamen früh zu aussichtsreichen Tormöglichkeiten, doch zwei scharf getretene Freistöße von Mahir Sahin fanden nicht den Weg ins Tor. In der 20. Minute machte der Mittelfeldmann es dann besser und nickte aus Nahdistanz ein. Zu der bis dato harmlosen Leistung der Gastgeber passt, dass das Tor nach einem Einwurf entstand. Ganz anders präsentierte sich weiterhin Sahin, der von der SG-Abwehr überhaupt nicht in den Griff zu bekommen war. Nachdem er drei Gegenspieler wie Slalomstangen stehen gelassen hatte und überlegt in die Mitte flankte, musste Goalgetter Sasa Prodanovic eigentlich nur noch einschieben, doch der Mittelstürmer brachte es fertig, den Ball aus zwei Metern nicht im leeren Tor unterzubringen. „Dafür muss er uns eigentlich einen Kasten Bier ausgeben“, konnte Sahin hinterher schmunzeln, denn wenig später sorgte Miro Stojcevic nach einem Freistoß von - natürlich - Sahin für die beruhigende Führung, die auch nach dem Seitenwechsel nicht mehr wirklich in Gefahr geriet.

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